Die Geschichte der Augen?rztin Medina aus Xinjiang

29.01.2019

Seit 2000 haben fast einhundert Mittelschulen in dutzenden St?dten spezielle Klassen f¨¹r Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler aus Xinjiang eingerichtet. Bis heute haben diese Schulen ¨¹ber 90.000 Schulkinder aus dem uigurischen autonomen Gebiet Xinjiang aufgenommen. Etwa ein Drittel davon hat nach Hochschulabschluss einen Arbeitsplatz gefunden. In den folgenden Minuten erfahren Sie die Geschichte einer Absolventin - die Augen?rztin Medina.

Spr: Im Sommer 2000 bereitete sich Medina intensiv auf die bevorstehende Aufnahmepr¨¹fung f¨¹r die h?here Stufe der Mittelschule vor. F¨¹r sie, die die 6. Mittelschule von Kaschgar besucht hat, war es die beste Option, die h?here Stufe derselben Mittelschule zu besuchen. Doch nachdem der Rektor die M?glichkeit einer Aufnahmepr¨¹fung f¨¹r Mittelschulen im mittleren und ?stlichen Teil des Landes, speziell f¨¹r Schulkinder aus Xinjiang, verk¨¹ndet hat, ?nderte sie ihre Meinung.

?Ich hatte zuvor noch nie an einer einheitlichen Pr¨¹fung des ganzen autonomen Gebiets teilgenommen. Ich wusste nicht, ob ich sie bestehen konnte. Alles was ich wusste war, dass ich in meiner Schule relativ gute Noten bekommen hatte. Ich habe nach der Verk¨¹ndung des Rektors zuhause mit meinen Eltern dar¨¹ber gesprochen. Sie beide haben mich unterst¨¹tzt. "

Im Jahr 2000 hat die chinesische Regierung angeordnet, in den Mittelschulen der wirtschaftlich gut entwickelten St?dte spezielle Klassen f¨¹r Sch¨¹lerinnen und Sch¨¹ler aus Xinjiang zu errichten. Genau in diesem Jahr hat Medina mit sehr guten Noten die Aufnahmepr¨¹fung bestanden und konnte die Luhe-Schule in Beijing besuchen, die eine ¨¹ber hundertj?hrige Geschichte hat. Damit ist sie eine der 1.000 Schulkinder aus Xinjiang, die diese speziellen Klassen besuchen konnten. Die Reise nach Beijing an der Wende vom Sommer zum Herbst war unvergesslich f¨¹r Medina und die anderen mehr als 80 Mitsch¨¹ler aus Xinjiang. Sie erinnert sich:

?Ich kann den Tag nicht vergessen, an dem ich in Beijing ankam. ¨¹ber 40 Mitsch¨¹ler haben uns im Bahnhof empfangen. Sie haben meinen Koffer getragen und wir kamen sofort ins Gespr?ch. Die Schule hat eine spezielle Mensa f¨¹r uns errichtet und in den Wohnheimen Betten f¨¹r uns vorbereitet. Wir hatten das Gef¨¹hl, als ob wir schon ewig an dieser Schule w?ren und nun nach den Sommerferien zur¨¹ckgekehrt seien."

Mit der Gastfreundlichkeit der Lehrer und Mitsch¨¹ler in Beijing fing das vierj?hrige Lernen von Medina an der Luhe-Mittelschule an. Dieses Erlebnis hat ihr Leben stark gepr?gt. Wie Medina erkl?rte, seien die vier Jahre in Beijing die wichtigsten Jahre in ihrem bisherigen Leben gewesen. In einer Schl¨¹sselphase, in der sie nach Wissen und Erkenntnis suchte, erhielt sie die beste schulische Bildung. Der Lehrstil der Schule, bei dem viel Wert auf die moralische Bildung und eine gesunde Pers?nlichkeit gelegt wurde, habe ihre eigene Wert- und Weltanschauung tief gepr?gt.

Nach dem Abitur hat sich Medina f¨¹r das Fach klinische Medizin an der Jiaotong-Universit?t Xi¡äan beworben und die Aufnahmepr¨¹fung sogleich bestanden. Nach dem Studium spezialisierte sie sich auf Augenheilkunde und hat ihre Masterarbeit an der Medizinischen Hochschule Xinjiang geschrieben. Obwohl sie erst mit ihrer Arbeit in einem Krankenhaus angefangen hat, wurden ihre fachlichen F?higkeiten bereits von den Vorgesetzten und Kollegen gelobt. Wie der Chefarzt der Augenabteilung Prof. Ding Lin meinte, Medina habe hervorragende Kenntnisse ¨¹ber Erkrankungen des Augenhintergrunds. Sie steuere einzigartige Ideen zu Operationen von Patienten mit speziellen pathologischen Symptomen bei.

Die Entscheidung nach dem Abitur in ihre Heimat zur¨¹ckzukehren, erkl?rt sich Medina so:

?Mit der Schulbildung in der Luhe-Mittelschule, hat uns der Staat eine sehr gute Grundlage gegeben. Dort gab es viele M?glichkeiten f¨¹r meine pers?nliche Entwicklung. Doch nach den neun Jahren f¨¹hle ich mich nun erwachsen und habe begriffen, dass ich meinen Beitrag dem Staat zur¨¹ckgeben m?chte. Als ich 14 war, war ich noch zu jung, um ¨¹ber meine Tr?ume und meine Zukunft nachzudenken. Nun m?chte ich mehr zur Entwicklung meiner Heimat beitragen." 


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Quelle: CRI

Schlagworte: ugen?rztin,Medina,Arbeitsplatz