CRI-Kommentar: G20-Gipfel im ?Rckspiegel"

30.11.2018

?Alle L?nder blicken auf Argentinien!" C Am Freitag wird der G20-Gipfel beginnen. Es handelt sich um das wichtigste und einflussreichste globale Ereignis im laufenden Jahr.

Angesichts des verlangsamten Wachstums der Welt?konomie, der vermehrten instabilen und riskanten Faktoren bei der Entwicklung der internationalen Wirtschaft, sowie der negativen Auswirkungen des Unilateralismus, Protektionismus und der Anti-Globalisierung auf die internationale Ordnung wird der kommende G20-Gipfel aufmerksam beobachtet. Wird er wieder eine leitende Rolle in der Kooperationsorganisation und der Makro?konomie einnehmen?

Auf den vergangenen fnf G20-Gipfeln hat Xi Jinping wiederholt bekr?ftigt, dass verschiedene Staaten eine ?offene Weltwirtschaft" etablieren m?chten und entschieden ?den Handels- und Investitionsprotektionismus ablehnen". Von einem ausgebauten Welthandel wrden alle L?nder profitieren. Von einem geschrumpften Weltmarkt wrden alle L?nder gesch?digt werden. Er rief verschiedene Staaten auf, ?fr den globalen freien Handel einzutreten, das multilaterale Handelssystem zu wahren, aus einer globalen Wertkette von gemeinsamem Nutzen zu sch?pfen und den globalen Gro?markt heranzubilden".

Jngsten Statistiken der Welthandelsorganisation (WTO) zufolge ist es zwischen Mai und Oktober 2018 zu 40 F?llen von den Handel beschr?nkenden Ma?nahmen zwischen G20-Mitgliedern gekommen. Diese Ma?nahmen beziehen sich auf Handelskontakte im Wert von 481 Milliarden US-Dollar. Damit ist dies ein neuer Rekord seit 2012.

Zahlreiche Analytiker zeigen sich besorgt darber, ob der G20-Gipfel in Argentinien wie der G7-Gipfel im Juni und der inoffizielle APEC-Gipfel im November ein ?sprachloses Ende" finden wird.

Die Welt braucht den Willen der G20-Politiker zur Wiederherstellung der solidarischen Kooperation. Allein schon sich zu treffen ist wertvoll, denn dies fhrt zu mehr gegenseitigem Verst?ndnis und damit zu weniger unerwarteten Risiken.

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Quelle: CRI

Schlagworte: Argentinien,G20-Gipfel